Aktuell Hier wird notiert, was gerade so passiert - mich aktuell beschäftigt.

Diese "Übungen" im grauen November beschäftigen Kopf und Körper,wenn Tätigkeiten außer Haus dem Wetter zum Opfer fallen

 

 

 

„Flüchtlinge kosten 450 Milliarden Euro!“

 

In Deutschland ist die große Koalition Geschichte. Die Bundesrepublik, sie steht wohl vor einem Experiment namens Jamaika. Und die FDP damit vor ihrem Regierungs-Comeback. Ausgang? Ungewiss. Zeit, bei jemandem nachzufragen, der in seinen Aussagen schon immer konkret war wie kaum ein anderer, und der in Wirtschaftsfragen ebensowenig ein Blatt vor den Mund nimmt wie bei anderen harten Wahrheiten.

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cc bycc by sa "Hans Werner Sinn" von "Jan Roeder" lizensiert unter "CC-BY-SA"

 

Auf die Frage, ob Politiker nicht mehr auf die Stimme der Wirtschaft hören sollten, antwortete der aktuelle Gesprächspartner von The European knapp: „Sie sollten mehr auf die Stimme der Volkswirte hören“. Prof. Dr. Hans-Werner Sinn spricht einmal mehr unbequeme Wahrheiten schonungslos aus.

 

Herr Professor Sinn, Deutschland hat gewählt. Stand jetzt bekommen wir eine Jamaika-Regierung. Wäre das auch Ihre erste Wahl gewesen?

 

Man hat ja keine Wahl. Die SPD will schließlich nicht. Und das ist auch richtig. Sie hat es nicht verdient.

 

Welche Chancen hätte denn dann nun eine neue schwarz-gelb-grüne Regierung?

 

Das könnte ein pragmatisches Bündnis werden. Aber man muss jedem der vier Koalitionspartner das Seine geben, sonst machen sie nicht mit. Das heißt: Man muss den Grünen die grüne Politik geben, der FDP liberale eurokritische Politik und der CSU natürlich die Flüchtlingspolitik.

 

Und die CDU?

 

Die muss sich fügen. Die weiß ja ohnehin nicht, was sie will, außer an der Macht zu bleiben.

 

Wie erfolgreich, glauben Sie, kann Jamaika werden?

 

Das vollständige Interview finden Sie hier.

 

 

 

In dem Buch von Hans Werner Sinn DER EURO findet sich Sachkompetenz auf ca. 500 Seiten zum Thema Euro in einer Form, dass unseren Politikern in Berlin der Atem stocken würde, wenn Sie den Mut finden, dieses Buch zu lesen. Auch die Kanzlerin wird wohl lieber wieder sagen: "Das Buch ist nicht hilfreich". Eingeübt 2010 zum Buch Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin.

 Hans-Werner Sinn stellt sein neues Buch vor und macht das Amerika des 18. und 19. Jahrhunderts zum Lehrstück für Europa und seine Schuldenkrise.

 

Der Ökonom mit dem markanten Lincoln-Bart warnt die Europäer eindringlich davor, den Fehler zu wiederholen, den die Vereinigten Staaten kurz nach ihrer Gründung gemacht haben. So berichtet Hans-Werner Sinn gern vom ersten amerikanischen Finanzminister Alexander Hamilton, der 1790 die Schulden der Bundesstaaten, die aus der Revolutionszeit stammten, zu Bundesschulden gemacht hat – in der Hoffnung, ihre Sozialisierung sei ein „wirkungsvoller Zement für unsere Union“.

 

Aber eben auch etwas für die Fitness des Körpers:

Der Zuschauer